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PRL Phakic Refractive Lens

(Phake Hinterkammer-Refraktionslinse zur Korrektur von starker Myopie und starker Hyperopie)

Bei der PRL handelt es sich um ein so genanntes linsenchirurgisches Verfahren, mit dem Fehlsichtigkeiten von -10.0 dpt bis -25 dpt durch Implantation einer zusätzlichen künstlichen Linse korrigiert werden können. Diese Linse wird in den USA hergestellt und nur einigen Anwendern zur Verfügung gestellt. Dr.Neuhann gehört zu den sehr wenigen Spezialisten, die von dem Hersteller akzeptiert werden.

ANWENDUNGSGEBIETE

Das linsenchirurgische PRL-Verfahren wird lediglich bei hoher Kurzsichtigkeit von -10.0 dpt bis -25 dpt eingesetzt.

DER OPERATIONSABLAUF

Phake Hinterkammer-Refraktionslinse im Auge

Das Einsetzen der PRL erfolgt auf die gleiche Weise wie das Einsetzen der ICL: Während eines ambulanten Eingriffs unter örtlicher Betäubung wird diese Kunstlinse zwischen der körpereigenen Linse und der Regenbogenhaut implantiert.

Durch einen ca. 2,5 mm kleinen Schnitt wird die zusammengeklappte, besonders verträgliche Kunstlinse eingeführt, dann entfaltet und unter der Iris sicher verankert. Die Schnittwunde ist selbstheilend und muss nicht genäht werden. Diese Methode kommt vor allem bei starken Fehlsichtigkeiten zum Einsatz, bei denen mit LASEK oder LASIK zu viel Gewebe abgetragen werden müsste, worunter die Stabilität des Auges leiden würde.

RISIKEN UND NEBENWIRKUNGEN

Auch die PRL zeichnet sich durch ihren besonders guten und langfristigen Behandlungserfolg aus. In den letzten zehn Jahren konnte in der Augenklinik am Marienplatz kein Fall einer Regression, d.h. einer Rückbildung der ehemaligen Fehlsichtigkeit, beobachtet werden. Der Eingriff verläuft genauso wie die ICL zu 95 bis 98 % problemlos. In den übrigen Fällen wird der Behandlungserfolg durch eine korrigierende Operation erzielt. Die Augenklinik am Marienplatz hat bei diesem Operations-Verfahren deutschlandweit die längste Erfahrung. Ein standardisiertes Ergebnis gibt es aber auch bei dieser Operation nicht.

Wie bei jedem operativen Augeneingriff kann die natürliche Linse leiden, was Trübungen zur Folge haben kann. In Extremfällen kann es durch Infektionen zum Verlust der Sehfähigkeit kommen. Sollte sich die Sehfähigkeit tatsächlich verändern, kann die PRL in einem kleinen Eingriff jederzeit ausgetauscht werden. Die Reversibilität dieses Verfahrens ist ein großer Vorteil.