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AcrySof® ReSTOR Asphärisch®


 Kunstlinse mit speziellem Optikdesign

Die AcrySof® ReSTOR® Multifokallinse (neu : jetzt  asphärisch siehe unten) gehört zu der neuesten Generation der Intraokularlinsen und ermöglicht durch ihr spezielles asphärisches Linsendesign die Wiederherstellung des natĂĽrlichen Sehvermögens. Die ReSTOR-Technologie kombiniert erstmalig refraktive und diffraktive Optikbereiche und optimiert die Sehqualität darĂĽber hinaus ĂĽber die so genannte Apodisierung. Unter Apodisierung versteht man die mikrofeine, graduelle Abnahme der diffraktiven Stufenhöhe zum Rand der Linse hin – dies schafft einen weichen Ăśbergang zwischen Nah- und Fernbrennpunkten und verringert unerwĂĽnschte Lichtsensationen auf ein Minimum. Ein GroĂźteil der Patienten kann nach der Operation sowohl in der Nähe als auch in der Ferne wieder scharf sehen. Auch der Bereich zwischen Nah und Fern, der sogenannte Intermediärbereich, kann im normalen Alltag größtenteils ohne Brille bewältigt werden. Das Verfahren des Linsenaustausches wird als besonders ausgereiftes und sicheres Operationsverfahren erachtet, schlieĂźlich kommt es seit den 60er Jahren im Bereich der Kataraktbehandlung erfolgreich zum Einsatz, ist heute sozusagen „state of the art“. Seit etwa Anfang der 80er Jahre wird das Verfahren auch bei Alterssichtigkeit angewandt.

Die asphärische ReSTOR-Technologie ist Patent-geschützt und sehr aufwändig in der technischen Herstellung. Ein Aufwand, der sich lohnt: In klinischen Untersuchen waren 80 Prozent der Patienten nach Einsatz der neuen ReSTOR-Linsen völlig unabhängig von einer Brille . Dies ist der höchste Prozentsatz, der je nach Implantation von Intraokularlinsen erreicht wurde und teilweise doppelt so hoch wie mit herkömmlichen Multifokallinsen.

Diese Innovation wurde auch von der internationalen Marktforschungsgesellschaft Frost & Sullivan gewürdigt, die der ReSTOR-Intraokularlinse den „Product of the Year Award“ im Marktsegment „ophthalmologische Hilfsmittel" verlieh. Sie sei eine revolutionäre IOL, die nach beidseitiger Katarakt-Operation die größtmögliche Unabhängigkeit von einer Brille biete, die jemals in einer klinischen Studie zu Intraokularlinsen gezeigt worden sei.

Im September 2005 wurde die ReSTOR-Linse mit Blaulichtfilter nach Abschluss der erforderlichen Studien von der amerikanischen Gesundheitsbehörde FDA zugelassen. Dr.Neuhann konnte als einer der ersten deutschen Ophthalmochirurgen diese Linse bei seinen Patienten einsetzen und hat somit eine sehr lange Erfahrung mit diesem Implantat.  

NEU

die Erfolgsstory geht weiter: seit Mai 2016 gibt es jetzt eine verbesserte Version dieses erfolgreichen Implantates. Die Oberfläche dieser multifokalen diffraktiven IOL wurde aspärisch geschliffen, was das Kontrastsehen verbessern und die Blendungserscheinungen in der Nacht reduzieren soll. Die AaM Augenklinik gehört wiederum zu den ersten Instituten Deutschlands, die dieses Linsenupdate zur Verfügung stellen kann.

Mehr Information zur multifokalen Linse finden Sie auf der Infosite

ANWENDUNGSGEBIETE

Wiederherstellung des natürlichen Sehvermögens


Klares Sehen im Nah-, Fern- und im Intermediärbereich

Die neue asphärische AcrySof® ReSTOR® Multifokallinse eignet sich vor allem für Patienten mit Altersweitsichtigkeit, die zum Lesen eine Brille tragen bzw. nur in der Ferne besonders scharf sehen.

DER OPERATIONSABLAUF

1. Schritt:
MICS Phakoemulsifikation: Zerkleinern der trĂĽben
Linse

2. Schritt:
Absaugen der trĂĽben Linse

3. Schritt:
Implantation der faltbaren Kunstlinse


Die Operation besteht aus zwei Schritten: Im ersten Schritt wird die körpereigene Linse entfernt (MICS Phakoemulsifikation). MICS bedeutet minimal invasive cataract surgery: der Schnitt am Auge ist 2mm oder kleiner im Vergleich zur herkömmlichen Technik, die 4-5mm beansprucht. Im zweiten Schritt wird die Kunstlinse, die so genannte Intraokularlinse eingesetzt bzw. implantiert.

Ein millimeterfeiner Schnitt ermöglicht bei der Phakoemulsifikation das Öffnen der Linsenkapsel. Mittels Ultraschall wird der Linsenkern zerkleinert und abgesaugt, bevor über den feinen Schnitt in den leeren Kapselsack eine kleine, gefaltete Kunstlinse eingeschoben werden kann. Die Linse entfaltet sich im Augeninneren, wo sie mit Hilfe von kleinen, elastischen Bügeln verankert wird.

NACH DER OP

Der Augenverband wird noch einen Tag nach der OP getragen. Anschließend kommt es nicht zu wesentlichen Einschränkungen. Jedoch sollte starkes Reiben im Auge, z.B. beim Abschminken, in den nächsten 14 Tagen vermieden werden.

RISIKEN UND NEBENWIRKUNGEN

Das Einsetzen einer AcrySof® ReSTOR® Multifokallinse gilt als sehr sichere Behandlungsmethode. Eine Garantie für ein standardisiertes Ergebnis gibt es jedoch bei keinem operativen Eingriff.

TrĂĽbung
In Ausnahmefällen kommt es durch die entstehende Reibungswärme während der Phakoemulsifikation zu einer Erwärmung des umliegenden Gewebes. Störende Hornhauttrübungen können deren Resultat sein. Diese sind selten bedrohlich, aber dennoch unangenehm.

Nachstar
Bei manchen Patienten bildet sich Monate, meist Jahre nach der Operation eine Membran im Bereich der Linsenkapsel, der so genannte Nachstar. Er lässt sich ambulant und schmerzfrei mit dem Laser beseitigen.


Weitere Informationen

http://www.acrysof-restor.de/augenarzt/augenarzt-de.php

http://www.brille-im-auge.de/index.php?id=254