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Hornhaut Keratektasie und Keratokonus

Der Keratokonus ist eine zumeist beidseitig (80–85 %) auftretende, nicht entzündliche Hornhautdegeneration mit kegelförmiger Hervorwölbung der verdünnten Hornhaut. Dabei beginnt der Keratokonus oft einseitig und entwickelt sich innerhalb von 16 Jahren auch am Partnerauge. Die Inzidenz beträgt 1/2000 in der Gesamtbevölkerung. Die Häufigkeit ist aber regional sehr unterschiedlich. Man geht heute davon aus, dass Männer und Frauen gleichermaßen betroffen sind. Typischerweise beginnt die Vorstufe des Keratokonus - die Keratektasie - in der Pubertät und schreitet dann über den sogenannten formfruste Keratokonus weiter. Bei ca. 21% aller Keratokonuspatienten war bisher die Operation eine Hornhauttransplantation nötig. Deswegen ist der Keratokonus insgesamt gesehen mit bis zu 16% eine der häufigsten Indikationen zur Keratoplastik. Dank neuerer Behandlungen wird sich diese Statistik in den nächsten Jahren sicher ändern. Lesen Sie weiter warum?