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ICL oder TICL Implantierbare Contact Linse

Bei der ICL oder TICL handelt es sich um ein so genanntes linsenchirurgisches Verfahren, mit dem Fehlsichtigkeiten von -3 dpt bis zu -15 dpt und +3 dpt bis +12 dpt durch Implantation einer zusätzlichen künstlichen Linse korrigiert werden können. Vorteil der implantierbaren ICL: Die Spezialkontaktlinse bietet eine große Dioptrinbandbreite bis hin zur Korrektur extremer Fehlsichtigkeiten, ist sehr verträglich und reversibel. Zudem ist das Risiko einer Regression, d.h. einer Rückbildung der ehemaligen Fehlsichtigkeit, sehr gering.


ICL


Visian ICL im Auge

ANWENDUNGSGEBIETE

Mit der Spezialkontaktlinse ICL können Fehlsichtigkeiten von -3 dpt bis zu -15 dpt und von +3 dpt bis +12 dpt korrigiert werden.

DER OPERATIONSABLAUF


1. Schritt:
Limbale Inzision


2. Schritt:
Einführen der ICL oder TICL


3. Schritt:
Platzierung der ICL hinter der Iris

Beim Einsetzen der ICL oder TICL wird während eines ambulanten Eingriffs unter örtlicher Betäubung eine Kunstlinse aus besonders verträglichem Material zwischen der körpereigenen Linse und der Regenbogenhaut implantiert.

Durch einen ca. 2,5 mm kleinen Schnitt wird die zusammengeklappte Kunstlinse eingeführt, dann entfaltet und unter der Iris sicher verankert. Die Schnittwunde ist selbstheilend und muss nicht genäht werden. Diese Methode kommt vor allem bei allen Fehlsichtigkeiten zum Einsatz, bei denen mit LASEK oder LASIK zu viel Gewebe abgetragen werden müsste, worunter die Stabilität des Auges leiden würde.

RISIKEN UND NEBENWIRKUNGEN

Die ICL oder TICL zeichnet sich durch ihren besonders guten und langfristigen Behandlungserfolg aus. In den letzten zehn Jahren konnte in der Augenklinik am Marienplatz kein einziger Fall einer Regression, d.h. einer Rückbildung der ehemaligen Fehlsichtigkeit beobachtet werden.
Außerdem ist eine ICL aus der langjährigen Erfahrung heraus in 95 bis 98 % der Fälle problemlos. In den übrigen Fällen wird der Behandlungserfolg durch eine korrigierende Operation erzielt. Die Augenklinik am Marienplatz hat bei diesem Operations-Verfahren deutschlandweit die längste Erfahrung: Der medizinische Leiter der AaM Augenklinik am Marienplatz hat bisher alle deutschen Anwender der ICL und TICL ausgebildet. Ein standardisiertes Ergebnis gibt es aber auch bei dieser Operation nicht.

Wie bei jedem operativen Augeneingriff kann die natürliche Linse leiden, was Trübungen zur Folge haben kann. In Extremfällen kann es durch Infektionen zum Verlust der Sehfähigkeit kommen. Sollte sich die Sehfähigkeit tatsächlich verändern, kann die ICL oder TICL in einem kleinen Eingriff jederzeit ausgetauscht werden. Die Reversibilität dieses Verfahrens ist ein großer Vorteil.

Weitere Information online

www.visianinfo.com/index.html