IntraCor Laserbehandlung
Die neue Option für die Korrektur der Alterssichtigkeit ist die Laserbehandlung mit Femtec Femtosekundenlaser. Die Besonderheit bei dieser Laserbehandlung ist, dass sowohl die Fähigkeit in die Ferne gut zu sehen erhalten bleibt und zusätzlich Lesen ohne Brille wieder möglich ist. Es dauert gelegentlich einige Tage, bis sich das Sehzentrum im Gehirn an die neue Informationsverarbeitung gewöhnt hat (Neuroadaptation).
Weitere Informationen sowie eine Videoanimation finden Sie hier:
ANWENDUNGSGEBIETE
IntraCor Femtosekundenlaserbehandlung eignet sich vor allem für Patienten mit Altersweitsichtigkeit, die nur zum Lesen eine Brille tragen und für Ferne ohne Brille gut sehen. Eine leichte Fernbrille bis zu einem Wert bis +1.0 Dioptrien sind ebenfalls für die IntraCor Behandlung geeignet.
DIE LASERBEHANDLUNG
Die Behandlung verläuft in zwei Schritten: Zuerst wird die optische Mitte der Hornhaut lasergenau bestimmt. Anschließend formt der Femtosekundenlaser fünf konzentrische Ringe innerhalb der Hornhaut ohne diese jedoch zu eröffnen.Damit ist eine Infektion der Hornhaut nahezu ausgeschlossen, Schmerzen nach der Behandlung sind nicht zu erwarten.
NACH DER OP
Der Augenverband ist nach der OP nicht nötig. Anschließend kommt es zu keiner wesentlichen Einschränkung. Für einige Tage sollen noch pflegende Augentropfen genommen werden. Es dauert allerdings einige Tage, bis das Lesezentrum im Gehirn die neuen Informationen perfekt verarbeitet. Manche Patienten können bereits zwei Stunden nach der Behandlung ohne Brille besser lesen als vor der Behandlung.
RISIKEN UND NEBENWIRKUNGEN
Einziges Risiko dieser Behandlung ist, dass trotz perfekter Behandlung der Leseeffekt nicht wirklich eintritt. Man muss wissen, dass diese Behandlung natürlich nicht die Beweglichkeit der Linse wieder herstellt, sondern sich eines optischen Phänomens bedient. Dieses Phänomens bedient sich auch die Lesebrille oder die Gleitsichtbrille.
Komplikationen und Nebenwirkungen können auftreten, sind aber bisher nicht vorgekommen. Die Möglichkeit eines dauerhaften Sehverlustes ist somit äußerst gering.