LESEN OHNE BRILLE
Im Blickfeld: Alterssichtigkeit
Mit zunehmendem Alter (ca. ab 45 Jahren) lässt die Elastizität der Linse nach und damit ihre Fähigkeit zur automatischen Kontraktion. Das Auge kann sich immer weniger auf unterschiedliche Entfernungen einstellen. Die Presbyopie (Altersweitsichtigkeit, abgeleitet von dem griechischen Begriff für „altes Auge“) hat eine Fehlsichtigkeit zur Folge, die vor allem das Sehen in der Nähe beeinträchtigt und alltägliche Tätigkeiten wie z.B. das Lesen erschwert. Das Tragen einer Brille wird dann meist unumgänglich.
Die Altersweitsichtigkeit ist die weltweit häufigste Sehbehinderung; von ihr sind 40 % der Weltbevölkerung betroffen.
Neue Optionen für die Behandlung von Alterssichtigkeit
Gerade Menschen, die in jungen Jahren niemals eine Brille tragen mussten, kommen mit dem Umgang einer Lesebrille bzw. eines Lesezusatzes nur schlecht zurecht. Bildverzerrungen, schlechte Passformen oder auch einfach das Verlegen der Lesebrille oder der Gleitsichtgläser werden von vielen als störend empfunden. Inzwischen bieten sich aber auch alterssichtigen Patienten verschiedene Korrekturmöglichkeiten.
In der Augenklinik am Marienplatz kommen auf den Patienten orientierte Methoden zum Einsatz: Hierzu zählt zum einen die moderne Multifokallinse, wie etwa die AcrySof® ReSTOR® Linse und die AcriLisa Linse von Zeiss Acritec und zum anderen die im April 2009 zertifizierte Laserbehandlung IntraCor.
2008 wurden 20 Patienten im Rahmen einer klinischen Multicenter-Studie, die von der Ethikkommission in Heidelberg überwacht wurde, an der AaM Augenklinik Marienplatz mit dem hightech Femtosekundenlaser von Femtec behandelt. Dieser Augenlaser formt die Hornhaut in 20 Sekunden ohne Schnitt und ohne Schmerzen, so daß Lesen ohne Lesebrille oder Gleitsichtbrille wieder möglich wird. So war dies auch bei unseren Studienpatienten. Weitere Studienzentren waren die Augenkliniken der Universitäten Heidelberg und Mannheim sowie die Klinik für refraktive- und Ophthalmochirurgie in Duisburg.
Unser Ärzteteam berät Sie gerne, ob und welche Korrekturmöglichkeiten – je nach Ihren persönlichen, physiologischen Vorraussetzungen – für Sie geeignet sind.
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