HIGHTECH AUGENDIAGNOSTIK
Moderne Wege der Augendiagnostik
Als Betreiber des ersten deutschen AugenDiagnostikCenters (ADC München) verfügt die Augenklinik am Marienplatz über Hightech-Diagnostik der neuesten Generation. Diese apparativ und technisch sehr aufwendigen Diagnosegeräte erlauben immer weitreichendere und präzisere Möglichkeiten der Augendiagnose: drohende krankhafte Veränderungen der Augenstruktur können bereits zu einem sehr frühen Zeitpunkt erkannt werden, die Wahl der optimalen Behandlungsmethode wird erleichtert, Krankheitsverläufe können besser dokumentiert und Behandlungserfolge genauestens kontrolliert werden.
Für Sie als Patient bedeutet dieser technische Fortschritt nicht nur ein Mehr an Sicherheit, sondern auch eine schnellere und angenehmere Art der Befunderstellung.
KATARAKT-DIAGNOSTIK
IOL-Master NEU: Vers.5.0
Millionen von Katarakt-Operationen werden pro Jahr weltweit durchgeführt. Für die präoperative Berechnung der Intraokularlinsen (IOL) verwenden wir in der Augenklinik am Marienplatz dieses neue Präzisionsgerät von Zeiss, das mit dem Thüringer Innovationspreis 2000 ausgezeichnet wurde. Augenlänge, Hornhautradien und Vorderkammertiefe werden hochpräzise und berührungsfrei vermessen. Die Messung bedient sich modernster Lasertechnik und kommt im Gegensatz zur konventionellen Ultraschall-Biometrie ganz ohne oberflächliche Betäubung der Hornhaut aus. Trotz der wesentlich besseren Messgenauigkeit übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten dieser Untersuchung noch nicht. Seit August 2007 sind wir in München und Umgebung der erste und einzige Anbieter der neuesten, wesentlich verbesserten Version 5.
Scheimpflugkamera - Pentacam NEU: Version HR
Durch Rotation einer nach dem Scheimpflugprinzip verkippten, automatisch rotierenden Kamera vermisst die Pentacam (PDF) den vorderen Augenabschnitt. Dabei analysiert sie die Hornhaut und gestattet einen Rundumblick in die Vorderkammer des Auges. Mit nur einer einzigen Messung, die weniger als 2 Sekunden dauert, erzielt sie fünf Untersuchungsergebnisse:
Scheimpflug-Aufnahme, 3D-Kammeranalyse, Katarakt-Analyse, Hornhaut-Topographie, Pachymetrie.
Als internationales Kompetenzzentrum für die Pentacam und Pentacam HR führen wir regelmäßige Fortbildungen von Kollegen durch. Einzelheiten finden sie bei Oculus.
GLAUKOM-DIAGNOSTIK
GDx Nervenfaser-Analyse (Gdx Nerve Fiber Analayser)
Das moderne Verfahren mittels Gdx Nerve Fiber Analyser ermöglicht neben der Vermessung der Oberflächenstruktur auch eine äußerst präzise Analyse der Dicke der Nervenfaserschicht bei Glaukom oder Glaukom-Verdacht.
Diese für die Früherkennung des Krankheitsbildes sehr wichtige Untersuchung dauert nur wenige Minuten. Dabei misst der Nervenfaser-Analysator die tatsächlich vorhandene Faserschicht, die direkt vom Glaukom geschädigt wird und anders nicht objektiv sichtbar zu machen ist. Als Non-Contact-Verfahren ist die innovative GDx Nervenfaser-Analyse für den Patienten absolut schmerzfrei.
Aufgrund des sehr frühen Einsatzes dieser Untersuchung 1998 haben wir in Deutschland mit die längste Erfahrung. 2005 wurde dieses Verfahren von Zeiss übernommen.
HRT (Heidelberg Retina Tomograph) NEU: Version 3
Der HRT 3 erlaubt eine dreidimensionale Präzisionsvermessung der Oberflächenform des Sehnervs mit Hilfe eines unschädlichen Laserscanners, der den Sehnervenkopf abtastet.
Schon Jahre vor dem Auftreten von Beschwerden kann so die Entwicklung des Glaukoms festgestellt werden und die Verlaufsform kontrolliert werden. Die Untersuchung mit dem HRT ist vollkommen schmerzlos und erfordert keine Erweiterung der Pupille. Die neue, wesentlich verbesserte Version ist seit Mai 2007 verfügbar.
Stratus OCT 4.0(Optical Coherence Tomography – Glaukommodul)
Das OCT ist zur Zeit das genaueste Verfahren zur Früherkennung und Behandlungskontrolle von diabetischen Netzhautschäden, von Makulaerkrankungen und auch zur Glaukomdiagnostik. Es handelt sich hierbei um ein nicht-invasives Non-Contact-Verfahren, das frei von jeglicher Strahlenbelastung, mit der Kernspintomographie vergleichbar ist, jedoch über eine deutlich höhere Auflösung verfügt. Netzhautschwellungen, zentrale Netzhautlöcher und andere Veränderungen können durch den so ermöglichten optischen Schnitt durch die hauchdünne Netzhaut sichtbar gemacht werden.
FDT (Frequenzy Doubling Technology – Gesichtsfeldtest/Frequenzdoppler)
Die FDT ist ein neu entwickeltes Verfahren zur Gesichtsfelduntersuchung, das insbesondere zur Früherkennung von Glaukom-Patienten dient. Durch eine spezielle Lichttechnik wird die Funktionsfähigkeit einzelner Bereiche der Netzhaut, der M-gamma Ganglienzellen, durch optische Reize beeinträchtigt. Schon nach 45 Sekunden können – basierend auf dem Frequenzverdoppelungseffekt – Gesichtsfeld-Übersichtsergebnisse bestimmt werden; komplette Schwellenwertergebnisse zeigen sich nach weniger als 4 Minuten pro Auge. Zudem ermöglicht diese besonders patientenfreundliche Untersuchung ein besseres und früheres Erkennen einer funktionalen Schädigung des Sehnervs als bisherige Verfahren.
NETZHAUT-DIAGNOSTIK
Stratus OCT 4.0(Optical Coherence Tomography)
Dieses Tomographie-Gerät ermöglicht eine völlig neue Art von Netzhautdiagnostik: Bestimmte Netzhautveränderungen können durch seinen Einsatz extrem präzise diagnostiziert und behandelt werden.
Da frei von jeglicher Strahlenbelastung, ist dieses nicht-invasive Non-Contact-Verfahren vergleichbar mit der Kernspintomographie, verfügt allerdings über eine deutlich höhere Auflösung besonders mit der neuen Version vom August 2007.
Digitale Fluoreszenzangiographie (Farbstoff-Kontrast-Untersuchung)
Bei der Fluoreszenzangiographie handelt es sich um eine Farbstoffuntersuchung an der Netzhaut, die bei Verdacht auf altersbezogene Makuladegeneration (AMD) eingesetzt wird. Durch die Vergabe eines Kontrastmittels werden krankhaft erweiterte Blutgefäße sichtbar. Die computergesteuerte Funduskamera FF 450 von Zeiss wurde speziell für die digitale Fotodokumentation der Farbstoff-Kontrast-Untersuchung (Fluoreszenzangiographie) entwickelt. Sie erlaubt das elektronische Umschalten zwischen mehreren, gleichzeitig angeschlossenen Bildsensoren. Zusätzlich wird bei den Bildwinkeln 30° und 20° automatisch eine Leuchtfeldblende eingeschaltet, die für den Patienten eine nur sehr geringfügige Lichtbelastung darstellt.
EM.ERA (Evidenzbasierte RisikoAnalyse)
(ehem. F.I.N. – Fundus Imaging Network)
Der Bundesverband Augenärztlicher Diagnostik Center baute das Fundus Imaging Network auf, um ein qualitativ hochwertiges Instrument für die Früherkennung der häufigsten Erblindungsursachen in Deutschland zu schaffen. Diese derzeit hochwertigste Vorsorgeuntersuchung informiert über Veränderungen an der Makula, den Sehnerven, den Nervenfaserbündeln, Gefäßen und beurteilt diese anhand von dreidimensionalen Bildern. Zusätzlich zum eigenen Augenarzt bewertet ein weiterer Augenarzt des F.I.N. die Untersuchungsergebnisse. Der gemeinsame Befund bietet dadurch die größtmögliche Sicherheit. Eine ausführliche Beschreibung von EM.ERA finden Sie hier
ERSTUNTERSUCHUNG REFRAKTIVE CHIRURGIE
Colvard-Pupillometer
Dieses Instrument ermöglicht die genaue präoperative Vermessung des Nachtsichtverhaltens der Pupille. Diese Information ist besonders bei Patienten für die LASIK oder alternative Verfahren wichtig, da es bei großer Pupille nachts zu visuellen Abweichungen kommen kann. Die Messung dauert lediglich ein paar Sekunden.
ORBSCAN IIz – Hornhaut-Topographievermessung
Bei der Vermessung des vorderen Augensegments kommt der Orbscan® IIz zum Einsatz. Die Messungen mit einem sogenannten „scanning slit measurement system“ geben wichtige Aufschlüsse über Hornhaut, Iris und Linse. Das vordere Augensegment wird in Form von topographischen Oberflächen dargestellt. Krankhafte Veränderungen können dadurch exakter als bisher sichtbar gemacht werden. Auch Ergebnisse von LASIK-Behandlungen oder Hornhauttransplantationen werden besser verständlich. Während einer Messung werden u. a. die Topographie der Hornhautvorderfläche, die Hornhautdicke, die Topographie der Hornhautrückfläche, die Vorderkammertiefe und der horizontale Durchmesser der Hornhaut vermessen.
Oculus-Keratograph
Dieses Messinstrument dient der computerunterstützten Kontaktlinsenanpassung. Anhand von ca. 15.000 Messpunkten wird die Hornhaut vermessen und anschließend dreidimensional abgebildet. Die gemessenen Daten bilden die Grundlage für die Nachbildung der Hornhaut. So können am Computer verschiedene Kontaktlinsen ausprobiert und exakt an das Auge des Patienten angepasst werden.
Wellenfrontanalyse (Aberrometrie)
Bei der Wellenfrontanalyse misst ein Aberrometer nicht nur die Brechkraft der Hornhaut, sondern auch die des gesamten Auges an mehr als 50 Punkten. Ein Infrarot-Laser sendet Lichtimpulse mit einer ebenen Wellenfront ins Auge. Von der Netzhaut werden die Lichtwellen bzw. ein Teil davon zurückgeworfen und im Aberrometer erfasst. Veränderungen der Wellenfront geben Aufschluss über Unebenheiten. Das Ergebnis ist eine Art Landkarte mit der exakten Angabe der Brechkraft im Auge und auf der Hornhaut. Dadurch können Unebenheiten erkannt werden, die u. U. das Dämmerungs- oder Kontrastsehen beinträchtigen.
ALLEGRO Topolyzer
Absolut neuartig in der wellenfront-gestützten Diagnose ist der ALLEGRO Topolyzer, der speziell zur Messung und Generierung von hochauflösenden Behandlungsdaten der Hornhautoberfläche entwickelt wurde.
Die hohe Auflösung von 22.000 Messpunkten macht den ALLEGRO Topolyzer zu einem hochpräzisen Werkzeug für die Vorbereitung von individuell angepassten refraktiven Laserkorrekturen. Der behandelnde Arzt kann gewisse Behandlungsparameter in jeder Phase des Diagnoseprozesses individuell verändern. Das integrierte Keratometer und die automatische Messauslösung erlauben eine besonders präzise Zentrierung der Aufnahme. Eine digitale Bildübertragung kombiniert in nur einem Bruchteil einer Sekunde genaue Messdaten.