Klinische Studie an der Augenklinik am Marienplatz
Im Rahmen einer klinischen Studie bietet die Augenklinik am Marienplatz 50 Patienten kostenfreie Laser Behandlung mit dem neuen extrem präzisen Femtosekundenlaser um Gleitsichtbrille, Gleitsichtgläser oder nur die Lesebrille los zu werden; mehr »
Ärzte Zeitung, 24.06.2008
Mit Laser - in nur 40 Sekunden ohne Brille lesen - Patienten für Studie gesucht
HEIDELBERG (eb).
Keine Schnitte und rasch überstanden: Mit einem neuartigen Laser-Verfahren können geringe Sehschwächen schneller, schonender und unkomplizierter korrigiert werden als mit bisherigen Verfahren.
Die Universitäts-Augenklinik Heidelberg bietet ab Juli 2008 eine innovative Behandlung mit dem Femtosekunden-Laser kostenlos im Rahmen einer Studie an. Gesucht werden noch Teilnehmer mit Altersweitsichtigkeit von mindestens 2 Dioptrien.
Übliche Laser-Behandlungen greifen stärker am Auge an, da sie die Oberfläche der Hornhaut verändern. Der Femtosekunden-Laser wirkt dagegen direkt und präzise in den inneren Schichten in der nur knapp etwas mehr als einen halben Millimeter dicken Hornhaut. Das hat die Uniklinik Heidelberg jetzt mitgeteilt.
Der Femtosekunden-Laser Strahl wird auf den Mikrometer genau auf die mittleren Schichten der Hornhaut fokussiert und zeigt sehr schnell Wirkung: Der Laserpuls beschießt die Hornhaut rasend schnell im Bereich von wenigen hundert Femto- sekunden. Eine Femtosekunde ist der billiardste Teil einer Sekunde. Die eigentliche Behandlung dauert daher nur etwa 40 Sekunden.
In dieser Zeit verdampft der Laserimpuls kleinste Bereiche innerhalb der Hornhaut, und die Oberfläche verformt sich geringfügig. So werden feine Ringmuster in die Hornhaut geprägt und die unterschiedlichen Sehschwächen korrigiert. International wurden mehr als 500 Personen erfolgreich mit dem innovativen Verfahren behandelt.
Komplikationen sind nicht aufgetreten.
Anmeldung und Informationen: Interessierte können sich in München unter Tel.: 089 / 2324 100 und in Heidelberg unter 62 21 / 56 13 64
informieren.
Copyright © 1997-2008 by Ärzte Zeitung Verlags-GmbH
AMD-Makula Degeneration:"50 mal stärkere Behandlung als Lucentis"
AMD treatment "50 times more potent than Lucentis"
Apr 30, 2008
Ophthalmology Times Europe
VEGFb, an extremely potent anti-angiogenic which is cytoprotective for retinal cells, can inhibit choroidal neovascularization much more effectively than current anti-VEGF agents, according to preclinical results presented at this year's BIO National Venture Conference, held April 22–23 2008 in Cambridge, US. Professor David Bates and Dr Steve Harper of Bristol University, UK, in collaboration with PhiloGene Inc, treated an established tumour with VEGFb, which is endogenously expressed and predominates in most normal tissues.
The tumour, a colon cancer, shrank within 10 days of injection with VEGFb; conversely, a bevacizumab (Avastin) injection caused the tumour to stop growing but did not reduce its size.
VEGFb was found to be anti-angiogenic in the context of pathological neo-angiogenesis; the body maintains vascular health by modulating the VEGF:VEGFb ratio, which is why anti-VEGF treatments that also eliminate VEGFb demonstrate poor efficacy. In this preclinical model, VEGFb was found to
be "10 to 50 times more potent" than ranibizumab (Lucentis).
Unlike the conventional form of VEGF, VEGFb does not promote angiogenesis. This new understanding of vascular biology offers an orthogonal approach to developing safer and more effective anti-angiogenics, which work not simply to reduce VEGF levels but to restore a healthy VEGF/VEGFb balance.
PhiloGene now plans to submit an Investigational New Drug (IND) Application to the FDA and will then begin studies in patients with wet macular degeneration.
